GHTC geht mit schlagkräftiger Truppe in die Titelverteidigung

So viele Superlative gibt es gar nicht, um die letzte Meister-Saison des GHTC zu beschreiben. Aber dieses Jahr sind die anderen Teams gewarnt und werden den GHTC sicherlich anders wahrnehmen als zuvor. Wer von den neun Mannschaften am Ende den Titel holt, entscheidet die Tagesform und kann nicht vorausgesagt werden.

„Da wird bestimmt der ein oder andere Verein einen zusätzlichen Top-Spieler gegen uns bringen“, meint Coach Patrice Hopfe, der dieser Entwicklung aber auch mit Vorfreude entgegensieht. Denn das verspricht mehr denn je hochklassiges Tennis bei den Duellen mit Beteiligung des Gladbacher HTC. Frei nach dem Motto „never change a winning team“ wird die Mannschaft nur minimal verändert. Schade ist sicherlich, dass sich Daniel Altmaier entschlossen hat, zum TC Rot-Weiß Berlin in die 2. Tennisbundesliga zu wechseln, da dort sein neuer Trainings- und Lebensmittelpunkt sein wird. Weiter werden den Club Andrea Arnaboldi, Andrey Golubev und Marcin Gawron verlassen. Besonders schade ist der Verlust von Marcin Gawron als langjährigem Stammspieler im Team, doch seine Resultate in den letzten 2 Jahren rechtfertigten keinen neuen Vertrag.

Neu im Team sind dafür der Tscheche Jan Sátral und der Slowake Andrej Martin. Beide sind knapp unter den Top 150 der Weltrangliste zu finden und nehmen auf der Meldeliste Platz 7 und 8 ein. „Beide Spieler sind auch im Doppel ein wichtiger Baustein und machen uns in der Breite noch besser“, kommentiert Coach Hopfe den sportlichen Status Quo. Hoffnungsträger ist zudem Andi Haider-Maurer, der nach über einjähriger Verletzungspause wieder richtig heiß aufs Tennis ist.

Die neue nominelle Nummer 1 wird Albert Ramos-Vinolas sein, der inzwischen unter den Top 20 der ATP Weltrangliste angekommen ist und somit knapp Philipp Kohlschreiber auf Position 2 verweist. Besonders hervorzuheben ist der Sieg von Albert Ramos gegen die Nr. 1 der Welt Andy Murray beim Masters Turnier in Monte Carlo. Dahinter kommen die Leistungsträger der letzten Jahre: Andreas Haider-Maurer, Ricardas Berankis, Daniel Gimeno-Traver und Marton Fucsovics. Nach den Neuzugängen Jan Sátral und Andrej Martin folgen dann die in Gladbach bekannten Stammkräfte Alex Nedovyesov, Franko Skugor, Adrian Menendez, Kamil Majchrzak, Jesse Huta Galung, Neuzugang Roman Jebavy und das Gladbacher Eigengewächs Tim Sandkaulen.
Henrik Schmidt plant auch in diesem Jahr, Tim noch ein Stückchen näher an die Bundesligaelite heranzuführen. „Tim ist ein super Junge und wenn er so weitermacht, kann er noch einiges erreichen“, meint Henrik Schmidt im Hinblick auf die Einsatzchancen. „Auch in diesem Jahr werden wieder 4-5 Teams um den Titel mitspielen und eins davon sind hoffentlich wieder wir“, gibt Assistant Coach Malte Stropp seine Einschätzung zur kommenden Saison.

Stammkraft Alex Nedovyesov bleibt dem GHTC auch in der Saison 2017 erhalten.



Wer am letzten Spieltag der Saison 2016 bei der Entscheidung der Meisterschaft gegen Kurhaus Aachen dabei war, hat einen Eindruck davon gewinnen können, wie viel Einfluss die begeisterten Zuschauer haben können. Niemals unfair, aber immer für eine tolle Stimmung am Platz sorgend, waren sie vielleicht sogar am Ende das Zünglein an der Waage, dass es am Ende 4:0 nach den Einzeln stand und der Meistertitel nach Gladbach geholt wurde. Mit einem Zuschauerschnitt von knapp 1.500 pro Spiel reiht sich Gladbach nun auch hier in die obere Tabellenhälfte ein und man ist stolz auf die immer größer werdende Akzeptanz im Stadtbild von Mönchengladbach. Neue Tribünen sollen hier mehr Möglichkeiten und größeren Komfort bieten.

Auch in diesem Jahr wird an den Heimspieltagen wieder einiges geboten und das Angebot für Familien und Fans soll noch stärker ausgebaut werden. Der „Kids Day“ wird aufgrund der positiven Resonanz wieder stattfinden und auch für die Sponsoren wird das Angebot an Events und Plattformen des Kennenlernens und Meinungsaustauschs erweitert.
Wir freuen uns alle auf eine spannende und hoffentlich erfolgreiche Bundesligasaison 2017!